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Sessions

 

Den größten Nutzen haben die Teilnehmer eines Barcamps, wenn sie viele Fragen stellen oder selbst eine Session anbieten.

 

Was ist eine Session?

Eine Session ist ein Zeitraum von 45 Minuten, den die Teilnehmer inhaltlich frei und offen gestalten dürfen. Abhängig vom Interesse und der Anzahl der Sessiongeber können bis zu fünf parallele Sessions angeboten werden. Dafür stehen drei Räume, die Mensa und der Außenbereich zur Verfügung. Über den Tag verteilt gibt es am Samstag fünf und am Sonntag vier solcher Zeitfenster, in denen Sessions angeboten werden können.

Eine Session darf niemals reine Werbung sein! Natürlich darf über Produkte und Techniken gesprochen werden, doch es muss einen echten Mehrwert für die Teilnehmer geben.

Fairness ist bei Sessions oberstes Gebot. Zwar sind Besucher von Barcamps durchaus kritisch, erwarten jedoch keine “perfekte” Präsentation. Das macht eben den Unterschied zu einer klassischen Konferenz aus!


Was ist eine Sessiongeberin oder ein Sessiongeber?

Der Sessiongeber (oder eine Gruppe mit mehreren Personen) definiert das Thema und die Art der Session. Aus seinem Interesse hinaus möchte er entweder sein eigenes Wissen weitergeben, sein Wissen mit anderen austauschen oder sich selbst Wissen von anderen aneignen. Das bedeutet, dass ein Sessiongeber nicht zwingend ein Experte sein muss, sondern möglicherweise auch ein blutiger Anfänger sein kann.


Welche Arten von Sessions gibt es?

Im Gegensatz zu einer klassischen Konferenz ist die Ausgestaltung der Wissensvermittlung eher dialogisch ausgerichtet. Folgende Beispiele sind möglich:


Kurzvortrag/Präsentation

Natürlich ist auch der klassische Vortragsstil mit einer Präsentation zulässig. Allerdings sollte am Ende genügend Zeit für Fragen und Diskussionen bleiben, um den dialogischen Charakter vom Barcamp zu wahren.



Workshop

Gemeinsam mit den Teilnehmern kann der Sessiongeber ein praktisches Thema behandeln und dabei auf ein bestimmtes Ziel (gemeinsamer Wissensstand) hinarbeiten.


Experiement/Test

Dafür ist keine Vorkenntnis nötig. Gemeinsam können der Sessiongeber und die Teilnehmer eine Technik oder ein (digitales) Werkzeug ausprobieren.


Diskussion

Durch eine offene Frage kann ein bestimmtes Thema in der Runde diskutiert werden, über das sowohl der Sessiongeber als auch die Teilnehmer bescheid wissen oder teilweise unterschiedliche Kenntnisstände haben.


Teilnehmerbefragung

Warum muss der Sessiongeber alles wissen? Er kann auch die Teilnehmer nach ihrem Wissen und ihrer Erfahrung zu einem bestimmten Thema befragen.


Expertenbefragung

Wer die entsprechenden Kontakte hat, darf gerne auch Experten per Skype oder Hangout dazuschalten und mit ihnen diskutieren.

Feedbackrunde

Es können auch eigene Projekte, Initiativen oder Vorhaben vorgestellt werden und die Teilnehmer anschließend nach ihre Meinung dazu gefragt werden.


Wie kann man sich auf seine eigene Session vorbereiten?

Eine digitale oder analoge Präsentation ist kein Muss und hängt von der Art der Session ab. Manchmal gibt sie jedoch Sicherheit, so dass sich vor allem ungeübte Sprecher leicht daran orientieren können.

Gerade für die Diskussionsrunde, der Teilnehmer- sowie Expertenbefragung und der Feedbackrunde ist es wichtig, sich vor dem Handwerkscamp schon entsprechende Fragen zu überlegen. Diese können auf Moderationskarten festgehalten und während der Session an eine Stellwand gepinnt werden.

Wer sein Thema schon vor dem Handwerkscamp auf die Themenliste setzt, kann genaue Fragestellung der Interessenten abfragen oder Teilnehmer finden, die sich an der Session beteiligen möchten.

 

  Wie sind die Regeln?

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